Sehenswürdigkeiten im Tauferer Ahrntal
Barockkirche St. Johann
Die Kirche wurde im 18. Jahrhundert erbaut und im Jahr 1788 geweiht. Die
Gemälde stammen von Franz Joseph Schöpf, während der Haupt- und die Seitenaltäre
von Jakob Santer geschaffen wurden. (Montag geschlossen) |
Bergbauernmuseum "Zum Falkenstein" in Prettau
Es ist ein besonderes Erlebnis nach einem Fußmarsch von 20 Minuten in
der herrlichen Bergwelt von Prettau den Falkensteinhof zu erreichen.
Kulturell Interessierte besichtigen das kleine Bergbauernmuseum
und lassen sich in die Vergangenheit zurückversetzen.
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Bergbaumuseum Prettau
Am Rötbach in Prettau wurde mehr als 500 Jahre Kupfer abgebaut. Heut ist der
St.-Ignaz-Erbstollen zum Besucherbergwerk ausgebaut. Die Grubenbahn bringt die
Besucher über einen Kilometer in die zauberhafte Welt des Unterirdischen.
Inszenierungen zur Bergwersarbeit entlang von zwei Rundgängen im Berginneren
vermitteln einen Eindruck von der schweren Arbeit der Knappen in früherer Zeit.
Im Stollen wird heute noch Zement- kupfer gwonnen, und zwar mit Hilfe von
Bakterien auf eine "alternative" Art. Das "Schienerhaus" vor dem Stollenmundloch
ist einer der typischen, alten Knappenhäuser.Eröffnung des Klimastollens in Prettau im August 2003: ... ich atme: Reine, allergen- und pollenfreie Luft einatmen, dem eigenen Körper und den Atemwegen nur Gutes tun. |
Besinnungsweg des Heiligen Franziskus
Der Besinnungsweg führt den drei Reinbach-Wasserfällen entlang - von Bad Winkel bis hin zur
Franz- und Klara-Kapelle. Das Begleitzeichen des Weges ist das "T", der letzte Buchstabe
des hebräischen Alphabets, das "tau".Gehzeit: insgesamt ca. 2 Stunden. Halbtagswanderung auf guten, teilweise etwas steilen Wegen. Höhenunterschied: 350 m |
Burg Taufers
Diese mächtige mittelalterliche Burganlage zeugt von ihrer historischen Bedeutung.
Ehemals Dynastenburg der Herren von Taufers, gelangte sie 1977 in den Besitz des
Südtiroler Burgeninstituts. Im 15. und 16. Jh. wurde sie zu einer weitläufigen
Wohnburg ausgebaut. Die vollständig möblierte, sehr gut erhaltene Burg zählt zu den
größten und schönsten Burgen des gesamten Tiroler Raumes. Sie enthält eine sehenswerte
Sammlung von Einrichtungs- und Kunstgegenständen verschiedener Epochen (12. bis
frühes 17. Jh.). Von den 64 Räumen sind rund zwei Drittel getäfelt. Besonders
wertvoll sind die Fresken von Friedrich Pacher in der Burgkapelle.
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Klöppelvorführung und Verkaufsausstellung im "Haus Prettau" in Prettau.
Das Klöppeln in Prettau besteht seit über 100 Jahren und wird immer noch nach der selben
Arbeitsweise gemacht.
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Südtiroler Bergbaumuseum - Kornkasten Ahrntal
In Prettau wurde 500 Jahre lang Kupfer abgebaut. Das Verwaltungszentrum des
Bergwerks lag in Steinhaus. Im dortigen Kornkasten, dem Lebensmittellager des
Bergwerkes, befindet sich seit Herbst 2000 das Bergbaumuseum Steinhaus. Im
Mittelpunkt der Präsentation steht die reichhaltige Sammlung der Familie
Enzenberg. Wertvolle Holzmodelle von Einrichtungen des Bergwerks, Gemälde und
kunstvoll verzierte Grubenkarten, Bücher, Dokumente und Fundstücke aus dem
Bergwerk lassen die Geschichte des Bergbaus im Ahrntal wieder aufleben. Im 15 km
entfernten Schaubergwerk in Prettau führen über 20 Stollen und Schächte zur
Erzlagerstätte auf 1400 bis 2100 m Meereshöhe. Bei der Besichtigung befährt man
mit einer Grubenbahn den 1100 m langen St.-Ignaz-Erbstollen, in dem noch immer
Zementkupfer gewonnen wird. Im Jahr 2001 wurde in diesem Stollen auch eine
Asthmatherapiestation eingerichtet.
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Krippen- und Volkskunstmuseum Maranatha in Luttach
Auf die Besucher des Museums "Maranatha" warten vor allem drei Schwerpunkte:
eine reichhaltige Sammlung von alpenländischen, orientalischen und modernen
Krippendarstellungen auf 500 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Erleben Sie eine
eindrucksvolle Wanderung durch die Welt der Krippen. Der Weg führt von der
volkstümlichen Tiroler Krippe durch die antike orientalische Geburtsgruppe
bis hin zur neuzeitlichen Darstellung in der modernen Kunst. Bewundern Sie
lebensgroße Holzfiguren und Höhepunkte traditioneller Schnitz- und Handwerkskunst
untermalt von atmosphärischen Licht- und Klangspielen.
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Mineralienmuseum - Alpine Schätze
Mineralstufen aus den Hohen Tauern, in jahrzehntelanger Suche von Josef Kirchler
gesammelt, zeugen in faszinierender Weise von der Entstehung der Alpen. Aus dem
Bereich der Zillertaler Alpen und der Hohen Tauern werden über 750 Exponate zur
Schau gestellt: Bergkristalle als Ideal eines Kristalls, dessen Klarheit an das
ewige Eis der höchsten Berggipfel erinnert, Feldspate, Rutile, violette Amethyste,
Fluorite, funkelnde Apatite, Smaragde und Sphene, die mit tiefer dunkelgrüner Farbe
den Betrachter verzaubern. Neben den größten Rauchquarzen Südtirols gilt das
'Bergkristallgwindl' aus dem Bergwerk von Prettau als besondere Attraktion.
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Museale Gedenkstätte der Gebr. Oberkofler - St. Johann
Im ehemaligen Futterhaus beim Mesner hat Gottfired Oberkofler eine Gedenkstätte
der Ahrntaler Brüder Johann Baptist (1895-1969) und Josef Georg (1889-1962)
Oberkofler eingerichtet. Johann Baptist besuchte nach der Priesterweihe die
Akademie in München und widmete sich zeitlebens der Malerei. Josef Georg war nach
dem Rechtsstudium als Lektor in Innsbruck tätig, wo er später als freischaffender
Künstler Gedichte und Romane schrieb. |
Naturpark Rieserferner-Ahrn
Der seit 1988 bestehende Naturpark Rieserferner-Ahrn (3.13 km²) grenzt an den
Nationalpark Hohe Tauern (1.786 km²). Zusammen mit dem Ruhegebiet Zillertaler
Hauptkamm (372 km²) bilden sie mit einer Gesamtfläche von 2.471 km² den größten
Schutzgebietsverbund Europas. Länderübergreifende Initiativen dieser drei Schutzgebiete
fördern das gemeinsame Verantwortungsgefühl für das einmalige Natur- und Kulturerbe.
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Naturparkhaus Rieserferner-Ahrn - Sand in Taufers
Das Naturparkhaus richtet sich ganz nach dem Motto des Naturparks
"Die Grenzen der Natur und die Grenzen des Menschen". Erste ungewohnte Eindrücke
vom Gebiet vermittelt dem Besucher schon am Eingang ein Film aus der
Adlerperspektive. Ein dreidimensionales Relief gibt multimedial Auskunft über
Berge, Wege, Hütten, Seen und Wasserfälle. Das Zeitpendel lässt die
Entstehungsgeschichte der Berge erleben, deren Aufbau durch eine Art Steinpuzzle
erfahren. Höhenstufen bis über 3000 m, der Rückzug der Gletscher, Mineralien,
lebensgroße handgeschnitzte Greifvögel, genügsame Flechten und der charakteristische
Dialekt des Tales lassen staunen, beobachten und bewundern. Besucherinformationssysteme
geben Auskunft über Natur und Landschaft sowie zur Entwicklungsgeschichte der
Naturparkregion. Für die Kinder gibt es Märchen und Legenden aus vergangenen Zeiten.
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Pfarrkirche St. Peter
Die Kirche am nördlichsten Ende von St. Peter, auf einem Felsen mit wunderbarer Sicht
talauswärts, ist den Aposteln Petrus und Paulus geweiht. Die Kirche wurde um 1600
angebaut; der Turm ist gotisch. Gewölbebilder von H. Kloibenschädel um 1873. Altar,
Kanzel, Kreuzgang neugotisch; Opferstock von 1616.Die Spitzbogenöffnung und das Sterngratgewölbe in der Friedhofskapelle sind von 1600. |
Pfarrkirche zum Hl. Jakobus in St. Jakob
Spätgotischer Bau, der um 1500 errichtet wurde. Die Einrichtung ist neugotisch, mit
dem Altarbild von Franz Hellweger aus St. Lorenzen; am Hochaltar eine viel verehrte
"Mutter vom guten Rate" aus dem 18. Jahrhundert. Im Presbyterium befinden sich zwei
Gemälde des Priestermalers Oberkofler. |
Pfarrmuseum Taufers
Im nordseitigen Pfarrhausgarten steht das Tauferer Pfarrmuseum. Schon zur Zeit
der Edlen von Taufers diente der zweigeschossige Bau (1559) als Speicher für den
Kornzehent, der zwischen den Gerichtsherren der Herrschaft Taufers und dem Pfarrherrn
aufgeteilt wurde. Dekan Munter sammelte darin 1984 eine Auswahl der aus den Tauferer
Kirchen und Kapellen sichergestellten Kunstwerke sowie Leihgaben aus öffentlicher und
privater Hand. Die Schaustücke sind keine reinen Museumsstücke, sondern werden bei
liturgischem Bedarf zeitweilig verwendet. Mit einer Führung durch die Pfarrkirche,
einem Hauptwerk der Pustertaler Spätgotik, wird der Museumsbesuch abgerundet.
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Wallfahrtskirche Hl. Geist
Um 1450 gebaut und von Kardinal Nikolaus Cusanus geweiht; Hl. Dreifaltigkeit in drei
ähnlichen Statuen; Als Aufsatz an der Predella drei Tabernakel mit Statuen: Oswald,
Kilian und Ursula; sagenumwobenes, durchschossenes Kruzifix.
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Wallfahrtskirche Maria Hilf in Steinhaus
Da die Pfarrkirche zu "Unserer lieben Frau von Loreto" die Gläubigen nicht mehr
fassen konnte, legte der Bozner Architekt Albert Colz 1985 auf Anregung von
Diözesankonservator Karl Gruber ein neues Projekt vor. Dieses wurde im Mai 1989
der gesamten Bevölkerung von Steinhaus vorgelegt und gutgeheißen. Am 25. April
1992 legt Bischof Wilhelm den Grundstein, und am 15. Oktober 1993 erfolgte die
Weihe der Kirche.
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Sehenswürdigkeiten im Pustertal
Antiquarium Sebatum - St. Lorenzen
Im Erdgeschoss des Rathauses wurde im Jahr 2000 ein kleines Antiquarium mit
Vitrinen, Schautafeln, Fotos und Tabellen eingerichtet, die dem Besucher Einblick
in die Ur- und Frühgeschichte des St. Lorenzener Raumes gewähren. Die ausgestellten
Fundstücke vom Sonnenburger Kopf, Burgkofel und anderen Orten der Umgebung zeugen
von verschiedenen Zeitepochen, die von der Mittleren Steinzeit bis in die Spätantike
reichen. Im Sommer 2002 wurde das Museum mit einem Lehrpfad zu geschichtlich
bedeutsamen Orten und archäologischen Ausgrabungsstätten in und um St. Lorenzen
ergänzt.
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Bergila
Unser Familienbetrieb befindet sich inmitten der Südtiroler Alpen auf einer
Meereshöhe von 850 m. Seit 1912, nun schon in dritter Generation, stellen wir
ätherische Öle und Kräuterprodukte her. Wir verwenden hierfür Rohmaterial aus
Wildwuchs, welches aus hochalpinen Lagen, unter Aufsicht der Forstbehörde, zur
Landschaftspflege und Erhaltung der bestehenden Weidenherausgeschnitten wird.
Daraus gewinnen wir nach alt überliefertem Verfahren ätherische Öle von feinster
Qualität, die wir naturbelassen und rein allen Interessierten anbieten. Die
kultivierten Kräuter stammen aus unserem eigenen biologisch-kontrolliertem Anbau.
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Landesmuseum Ladin Ciastel de Tor
1996 erwarb das Land Südtirol Schloss Thurn mit dem Ziel, hier ein Landesmuseum
für die Kultur und Geschichte der ladinischen Volksgruppe unter der Bezeichnung
'Museum Ladin Ciastel de Tor', einzurichten. Schloss Thurn, dessen Geschichte bis
in das 12. Jh. zurückreicht, war einst Mittelpunkt des Gerichts 'Thurn an der Gader'.
Es liefert deshalb selbst einen wesentlichen Beitrag zur Geschichte der Dolomitenladiner,
welche Nachfahren der romanisierten Urbevölkerung des Landes und als solche die älteste
der drei in Südtirol lebenden Sprachgruppen sind. In multimedialer Form wird die
Sprache, Kultur und Geschichte der ladinischen Bevölkerung des Dolomitengebietes
dargestellt. Themenbereiche sind die Archäologie (Besiedelungsgeschichte, Sotciastel,
von den Rätern zu den Ladinern), die Geschichte (Fürsten, Richter, Untertanen),
die Dolomiten (Entstehung, Entdeckung, Erschließung), die ladinische Sprache und
Identität (Sprachlabor, Kunsthandwerk), die Wirtschaft (Siedlungsformen der Viles,
Eisenstraße), der Aussichtsturm (Ladinoscope).
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Schaukäserei Drei Zinnen
Nach einem informativen Blick auf Geschichte und Entstehung der Käseherstellung im
Museumsbereich kann unter fachkundiger Führung die Produktion besichtigt werden.
Natürlich besteht die Möglichkeit die Produkte der Sennerei im Anschluss zu verkosten.
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Schloss Ehrenburg
Der Stammsitz der Grafen Künigl liegt im Pustertal am linken Ufer der Rienz am Fuß
des Getzenbergs. Das Schloss, das sich noch heute im Besitz der Grafen Künigl befindet,
ist eines der wenigen Schlösser, das vollständig eingerichtet zur Besichtigung offensteht
und dem Besucher einen Einblick in vergangene Wohnkultur bietet. Der interessante Bau
lässt sich in zwei Teile gliedern: im Süden der alte Teil, der kaum bauliche Veränderungen
erfuhr, im Osten der um 1700 umgebaute Barockbau. Am sogenannten alten Teil vorbei
betritt man das Schloss und gelangt in den Arkadenhof. Dieser, in seiner
architektonischen Harmonie eine Sehenswürdigkeit, bildet den Mittelpunkt des neueren
Schlossteils. An drei Seiten erheben sich die prachtvollen Rundbogenarkaden mit
Granitsäulen und feinen Kapitellen. Er wurde vor einigen Jahren mit Hilfe der
Messerschmidt-Stiftung restauriert und zeigt sich heute in seiner barocken Fassung.
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Schloss Rodenegg
Schloss Rodenegg ist eine der größten und stärksten Wehrburgen ihrer Zeit im Lande.
Sehenswert die berühmten 1973 entdeckten Fresken zur "Iwein-Sage" (Anfang 13. Jh.).
Friedrich von Rodank hatte eine gute Nase, als er 1140 sein Schloss Rodenegg auf
dieser Felsnadel hoch über der Rienzschlucht erbauen ließ: es blieb uneinnehmbar
und besticht heute noch durch seine kraftvolle Schönheit. Einmalig ist auch der
Freskenzyklus zur Iwein-Sage in der Trinkstube des Schlosses, Anfang der 13.
Jahrhunderts gemalt und erst 1972 wiederentdeckt.
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Schloss Welsberg
1167 ist Welsperg erstmals urkundlich als Burg nachgewiesen. In der Romanik des
12. Jh. entsteht die Hauptburg, in der auslaufenden Gotik und beginnenden Renaissance
des 16. Jh. werden Erweiterungen angefügt. Das älteste Element der Burg ist ohne
Zweifel der ungewöhnlich hoch und schlank wirkende Bergfried. Heute wird die Burg
vom Kuratorium Schloss Welsperg betreut.
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Stadtmuseum Bruneck
1990 neu gegründet und 1995 in den alten Postställen neu eröffnet, besteht das
Stadtmuseum Bruneck bereits seit 1912. 1939-40 wurde es unter dem Faschismus
aufgelöst und die Museumsbestände wurden größtenteils nach Bozen gebracht. Das neue
Museum beinhaltet Teile der kunsthistorischen Sammlung des ehemaligen Stadtmuseums
von Bruneck, so z.B. Schnitzwerke und Gemälde von Michael und Friedrich Pacher.
Der Schwerpunkt liegt jedoch auf moderner und zeitgenössischer Graphik von
Künstlern aus dem regionalen Umfeld. Dazu kommt eine Sonderabteilung von
'Graphik und Literatur' verschiedener zeitgenössischer Künstler.
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Stiftskirche Innichen
Die Stiftskirche von Innichen ist der schönste Sakralbau romanischen Stils im
Ostalpenraum. Als das vom bayrischen Herzog Tassilo III. im 8. Jahrhundert
gegründete Benediktinerkloster zum hl. Candidus um 1143 in ein Kollegiatstift
umgewandelt wurde, begann man mit dem Bau der Kirche, die ihre heutige Gestalt
erst um 1280 bekam; der Glockenturm wurde erst in den Jahren 1320 bis 1326 errichtet.
Das monumentale Mauerwerk erinnert an den Festungsstil der Kreuzritter und die
vielen Burgen, die zur Zeit der Stauferkaiser errichtet wurden. Eine starke
Gottesburg sollte auch die Kirche sein.
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Museum des Stiftes Innichen
Im Schatten der altehrwürdigen Stiftskirche von Innichen steht ein Haus, das
sicher zu den ältesten erhaltenen Baulichkeiten des Hochpustertales gehört. In
ihm sind Museum, Archiv und Bibliothek des Stiftes Innichen untergebracht.
Domschatz, sakrale Kunst aus der Stiftskirche und die Handschriftensammlung zeugen
von der geistigen und geistlichen Leistung des ältesten Tiroler Stiftes. Die
ausgestellten Kostbarkeiten sind größtenteils Werke einheimischer Künstler und
wurden im Auftrag der Stiftsherren oder wohlhabender Innichner Bürger geschaffen.
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Fremdenverkehrsmuseum Hochpustertal - Niederdorf
Niederdorf gehörte bereits vor 150 Jahren zur Pionier-Region des Tiroler
Fremdenverkehrs, dem Hochpustertal, und war seit 1871 über die Südbahn auch fur
Großstädter leicht erreichbar. Das Museum, das im Haus Wassermann untergebracht
ist, zeigt daher einen zeitlichen Durchgang von den Anfängen des Fremdenverkehrs,
z.B. die Reise der Isabella von Bourbon Parma und ihres Dienstpersonals, die 1760
im Haus Wassermann genächtigt hat, bis hin zum aktuellen Tourismus unter
Einbeziehung der Vorformen des Fremdenverkehrs (alte Wirtshäuser und zahlreiche
Bäder), des Baues der Pustertaler Bahn und des frühen Alpinismus in der Region.
Neben den touristischen Themen arbeitet das Museum auch lokalgeschichtliche
Themen auf, wie etwa die Sammlung von Sterbebildern aus dem Haus Wassermann.
Ein Infopoint im Museum bietet Interessierten die Möglichkeit, über 18.000
Tiroler Persönlichkeiten zu recherchieren.
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Südtiroler Volkskundemuseum - Dietenheim
1976 gegründet, ist das Volkskundemuseum das Älteste Südtiroler Landesmuseum. In
einem stattlichen Pustertaler Ansitz (Mair am Hof), von dem schon im 19. Jh.
verschiedene Reiseschriftsteller Notiz nahmen, und in dem angrenzenden Freilichtmuseum
soll durch das Zueinanderstellen der Behausungen des Adels, der selbstversorgenden
Bauern und der minderen Leute (Kleinhäusler) nebst einigen Werken der Volkstechnik
ein sozialgeschichtlicher Blick in die Vergangenheit geöffnet werden. Das begehbare
Landesmuseum ist ein Lehrpfad der Kulturgeschichte des einfachen Volkes und zeigt
vor allem die Alltagsarbeit auf Hof und Feld.
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Sehenswürdigkeiten in Südtirol
Südtiroler Archäologiemuseum
Das 1998 eröffnete Landesmuseum für Archäologie dokumentiert neben dem Fundkomplex
'Mann aus dem Eis' die Ur- und Frühgeschichte Südtirols vom Ende der letzten Eiszeit
(15.000 v. Chr.) bis zur Zeit Karls des Großen (um 800 n. Chr.). Das Museum bietet
einen spannenden Ausflug in die Alpine Vorzeit. Modelle, Rekonstruktionen, Raumbilder,
Videos und interaktive Multimedia-Stationen geben auf anspruchsvolle und gleichzeitig
unterhaltsame Weise Einblick in die Vergangenheit. Eingefügt in den historischen
Rahmen bilden der 'Mann aus dem Eis', im Volksmund auch 'Ötzi' genannt, und seine
Beifunde den zentralen Ausstellungskomplex. Die außergewöhnliche und weit über
die Grenzen des Landes hinaus bekannte Gletschermumie aus der Kupferzeit und die
zahlreichen, überaus gut erhaltenen Beifunde geben einen einmaligen Einblick in
die Lebensumstände eines jungsteinzeitlichen Menschen.
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Südtiroler Bergbaumuseum - Museumsbereich Schneeberg
Das höchstgelegene Bergwerk Europas am Schneeberg ist fast zur Gänze erhalten.
Europaweit einmalig ist daher auch der umfassende Einblick in die 800 Jahre
währende Bergbaugeschichte. In Ridnaun zeigt der Schaustollen (200 m lang) die
Erzabbaumethoden vom Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Hier bietet
die noch heute funktionstüchtige Originalanlage aus den zwanziger Jahren einen
realistischen Eindruck der Erzaufbereitung. Bergbaugeschichte und Leben der Knappen
sind im Arbeiterhaus dokumentiert.
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Bergbaumuseum Schneeberg Passeier Knappensiedlung
Der Bereich auf der Passeirer Seite besteht aus der Knappensiedlung St. Martin am
Schneeberg (2355 m) und dem ehemaligen Bergbaugelände. Das Herrenhaus und das alte
Knappenhaus wurden zu einer Schutzhütte mit 100 Schlafplätzen umgebaut. Die alte
Schmiede beherbergt einen Schauraum.
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Diözesanmuseum Brixen
Seit 1976 befindet sich das 1901 gegründete Diözesanmuseum in der Hofburg in Brixen.
Die Hofburg, nach 1250 als Residenz der Fürstbischöfe von Brixen erbaut, diente
bis 1964 als Bischofssitz. Von ihrer Geschichte zeugen Einrichtungs- gegenstände,
Textilien, Baupläne, Karten, Urkunden und Bilder in der historischen Abteilung.
Die Kunstabteilung zeigt in Plastik, Malerei und Kunstgewerbe die Entwicklung
sakralen Kunstschaffens von der Romanik bis zur Moderne. Überregionale Bedeutung
haben die reiche Sammlung romanischer Kruzifixe und Madonnen, die Vielfalt
gotischer Skultpuren und Tafelbilder, ergänzt durch mittelalterliche Handschriften.
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Augustiner Kloster Neustift
Es handelt sich hier um eines der bedeutendsten Tiroler Klöster, dessen Anlage
großteils zur Besichtigung offen steht: die barocke Stiftskirche mit den berühmten
Deckenfresken von Matthäus Günther, anschließend der mittelalterliche Kreuzgang mit
Fresken des 14. und 15. Jh.s, die Bibliothek mit wertvoller Handschriftensammlung
und die Pinakothek mit beachtenswerter Sammlung gotischer Tafelmalerei (Friedrich
Pacher, Marx Reichlich, Andreas Haller).
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Merkantilmuseum - Bozen
Im ehemaligen Merkantilgebäude (Handelsgericht) mit seinem prunkvollen Gerichtsaal
wird die Tradition der Messen und Märkte Bozens als internationale Handelsstadt
aufgezeigt. Neben der Architektur sind sicherlich die Einrichtung von Tischlermeister
Anton Katzler (1700-1730), die Gemälde des berühmten Prunksaales von Tiroler
Barockmalern, die Urkunden der Ordnung der Bozner Märkte sowie die Stoffmusterkataloge
sehenswert.
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Museion - Museum für Moderne und Zeitgenössische Kunst - Bozen
Das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst (Museion) besteht seit 1987. Der
bisherige Ausstellungsbetrieb hat die regionalbezogene Kunst aber auch übergreifende
Themen und historische Entwicklungen dargestellt, auf denen die zeitgenössische
Kunst aufbaut. Auch in der Sammlung liegt der Schwerpunkt auf der zeitgenössischen
Produktion im Zusammenhang mit der Geschichte der Moderne.
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Naturmuseum Südtirol
Im ehemaligen Amtshaus Kaiser Maximilians I. hat heute das Landesmuseum für
Naturkunde seinen Sitz. Auf zwei Stockwerken mit einer Gesamtfläche von etwa
1.000 qm wird Südtirols Landschafts- und Naturgeschichte gezeigt. Im Erdgeschoß
(ca. 200 qm) werden laufend interessante Wechselausstellungen gezeigt.
Museumspädagogische Aktionen ergänzen das Angebot. Der Weg durch die Ausstellung
entspricht einer Wanderung durch die Zeit. Modelle, Dioramen, Experimente und
Multimedia-Stationen geben Einblicke in Südtirols Erdgeschichte, in die Entstehung
und Entwicklung der Lebensräume.
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Schloss Felthurns
Die Schlossanlage aus dem 16. Jh. diente den Fürstbischöfen von Brixen bis 1803
als Sommersitz. Berühmt war der Hirschgarten des Schlosses. Wie in einem Lustschloss
waren auch ein riesiges Freigehege für Vögel und ein Fischteich angelegt.
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Botanischer Garten - Schloß Trauttmansdorff
Schloss Trauttmansdorff liegt in unmittelbarer Nähe von Meran - mitten im neu angelegten
Botanischen Garten - und wurde erstmals 1328 urkundlich erwähnt. Zwei Mal hielt sich
Kaiserin Elisabeth von Österreich für mehrere Monate in diesem Schloss auf. 'Sisi' hat
damit erheblich zum Bekanntheitsgrad Merans als Kurort beigetragen.
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Touriseum - Landesmuseum für Tourismus - Schloss Trauttmansdorff
Im Frühjahr 2003 hat das 'Touriseum' seine Tore geöffnet und zeigt auf unterhaltend-anregende
Art und Weise die historische Entwicklung des Tourismus in dieser Region.
Zugleich finden sich die Urlauber und Reisenden im Museum mit ihren Urlaubsmotiven,
Verhaltensweisen, Illusionen, Erwartungen, ... wieder. Gleichermaßen werden sich
auch die Bereisten in ihren Gefühlen und ihrem Verhalten wiederfinden.
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Stadtmuseum Bozen
Über den Grundmauern des mittelalterlichen Ansitzes Hurlach wurde 1902-04 nach
Plänen von Karl Delug das Bozner Stadtmuseum erbaut. Die reichhaltigen Sammlungen
des traditionsgemäß nach den Sachgebieten Archäologie, mittelalterliche und neuere
Kunst sowie Volkskunde geordneten Museums umfassen einerseits alte Bestände, wie
jene des Vereins für christliche Kunst, des Museumsvereins und des Bozner
Staatsgymnasiums, andererseits auch neuere, hauptsächlich von der Stadtgemeinde
Bozen angekaufte Objekte sowie von Privaten gespendete Gegenstände. Eine kostbare
Sammlung von archäologischen Funden, Zeugnisse mittelalterlicher, gotischer und
barocker Kunst, eine bedeutende Ausstellung von traditionellen Trachten und Objekten
der Tiroler Volkskultur erwarten den Besucher im ältesten Museum Südtirols.
Die auf lokale Archäologie und Kunstgeschichte spezialisierte Bibliothek bietet
auch Einblick in den Nachlass Rasmo-von Zallinger.
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Südtiroler Jagd- und Fischereimuseum - Schloss Wolfsthurn
Über dem Kirchdorf Mareit erhebt sich mächtig Schloss Wolfsthurn, wo seit 1996
das Südtiroler Jagd- und Fischereimuseum, als Teil des Landesmuseums für Volkskunde
von Dietenheim, seinen Sitz gefunden hat. Auf drei Stockwerken sind drei
Ausstellungsbereiche untergebracht. Neben Jagd und Fischerei aus kulturhistorischer
Sicht führt der Rundgang auch durch die im Originalzustand erhaltenen Prunkräume
des Schlosses und vermittelt den Eindruck vom adeligen Leben im 18. und 19. Jh.
Museumspädagogische Aktionen haben im Kellergeschoss Platz gefunden.
Ein ca. 1 km langer Weg zu den Themen Wald und Wasser führt vom Dorf zum Schloss.
Dieser ist mit Kinderwägen und Rollstühlen befahrbar.
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Südtiroler Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte - Schloss Tirol
Als Dynastenburg der Grafen von Tirol gab die Burg dem Land seinen Namen.
Umfangreiche bauanalytische Forschungen haben die Einmaligkeit Schloss Tirols als
Zeugnis mittelalterlicher Architektur und Bauplastik bestätigt. Seine Entstehung
reicht ins 11. Jh. zurück. Wie kein anderer Hochadelssitz erweist sich Schloss
Tirol als steinernes Gedächtnis der Geschichte Tirols. Der Schwerpunkt des Museums
liegt daher auf der Geschichte des Landes Tirol von den Anfängen bis in die
heutige Zeit. Neben der Sonderausstellung zur Kirchengrabung im südlichen
Vorburgbereich führt der Museumsrundgang in den Südpalas mit den berühmten
romanischen Portalen, vorbei an den Fresken in der Doppelkapelle, durch das
Hochzeitszimmer der Margarethe Maultasch, in den Bergfried, wo auf 20 Ebenen
die Geschichte des 20. Jh.s dargestellt wird.
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Südtiroler Weinmuseum
Das Südtiroler Weinmuseum, 1955 als erstes Weinmuseum südlich der Alpen gegründet,
ist heute dem Landesmuseum für Volkskunde in Dietenheim bei Bruneck eingegliedert.
Im Zentrum der Marktgemeinde Kaltern, an der Weinstrasse gelegen, im Zehentkeller
des landesfürstlichen Pfleghauses, erhält hier der interessierte Besucher einen
Einblick in die alte Weinbautradition des Landes. So führt ein Rundgang in diesem
Museum durch das Arbeitsjahr des Weinbauern in alter Zeit und vermittelt
gleichzeitig eine Ahnung von der Bedeutung des Weines für die Volkskultur
in Südtirol.
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