Bergbauernmuseum "Zum Falkenstein" in Prettau
Es ist ein besonderes Erlebnis, in der tiefverschneiten Winterlandschaft von Prettau,
nach einem Fußmarsch von 20 Minuten den Falkensteinhof zu erreichen, wo man bei gemütlichem
Beisammensein nach Herzenslust eine gute Jause und ein Glas Wein genießen kann.
Kulturell Interessierte können dabei auch noch das kleine Bergbauernmuseum besichtigen,
das sich am Hof befindet und sich in die Vergangenheit zurückversetzen lassen.
Der Höhepunkt findet dann bei der Talfahrt mit der Rodel statt, die nicht nur die Kinderherzen
höher schlagen lässt.
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Klöppelvorführung und Verkaufsausstellung - "Haus Prettau" in Prettau.
Das Klöppeln in Prettau besteht seit über 100 Jahren und wird immer noch nach der selben
Arbeitsweise gemacht.
Das Klöppelpolster besteht aus Stoff, gefüllt mit Sägemehl. Weiters benötigt man Körbchen,
Leinenfaden, Muster, Nadeln, Häkelnadeln und eine Schere.
Angefertigt wird: Trachtenblusen, Spitzendecken, Spiegel mit Klöppelspitze, Christbaumschmuck,
versch. Klöppelspitzen, ...
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Pfarrmuseum Taufers - Sand in Taufers
Sakrale Kunst der Tauferer Kirchen und Kapellen, Grabungsfunde und Leihgaben.
Im nordseitigen Pfarrhausgarten steht das Tauferer Pfarrmuseum. Schon zur Zeit der
Edlen von Taufers diente der zweigeschossige Bau (1559) als Speicher für den Kornzehent,
der zwischen den Gerichtsherren der Herrschaft Taufers und dem Pfarrherrn aufgeteilt
wurde. Dekan Munter sammelte darin 1984 eine Auswahl der aus den Tauferer Kirchen
und Kapellen sichergestellten Kunstwerke sowie Leihgaben aus öffentlicher und
privater Hand. Die Schaustücke sind keine reinen Museumsstücke, sondern werden
bei liturgischem Bedarf zeitweilig verwendet. Mit einer Führung durch die
Pfarrkirche, einem Hauptwerk der Pustertaler Spätgotik, wird der Museumsbesuch
abgerundet.
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Die Wallfahrtskirche Maria Hilf in Steinhaus
Am 25. April 1992 legte Bischof Wilhelm den Grundstein und am 15. Oktober 1993 erfolgte
die Weihe der Kirche.
Das Innere der Kirche ist so konzipiert, dass der Altarbereich im Mittelpunkt steht. Vor
und seitlich des Altares versammeln sich die Gläubigen. Die Lichtführung als wesentlicher
Bestandteil des Innenraumes soll der Kirche sakrale Intimität geben.
Der Neubau der Mariahilfkirche ist ein von der architektonischen Wirkung wie von der
Ausstattung her funktionales Produkt unserer Zeit. Die Kreuzigungsgruppe an der Altarwand ist
ein ausdrucksstarkes Werk des akademischen Bildhauers Jakob Oberhollenzer aus St. Jakob. Die
Erzstufe am Sockel erinnert an die lange Tradition des Bergbaus. Das Glasfenster mit der
Mariahilf-Darstellung gestaltete die Glasmalerin Ursula Huber-Peer.
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Schloss Ehrenburg
Der Stammsitz der Grafen Künigl liegt im Pustertal am linken Ufer der Rienz am Fuß des
Getzenbergs. Das Schloß, das sich noch heute im Besitz der Grafen Künigl befindet, ist eines
der wenigen Schlösser, das vollständig eingerichtet zur Besichtigung offensteht und dem
Besucher einen Einblick in vergangene Wohnkultur bietet. Der interessante Bau läßt sich in
zwei Teile gliedern: nach Süden der alte Teil, der kaum bauliche Veränderungen erfuhr, und
nach Osten der um 1700 umgebaute Barockbau. Am sogenannten alten Teil vorbei betritt man das
Schloß und gelangt in den Arkadenhof. Dieser, in seiner architektonischen Harmonie eine
bilder/sehenswürdigkeit, bildet den Mittelpunkt des neueren Schloßteils. An drei Seiten erheben sich
die prachtvollen Rundbogenarkaden mit Granitsäulen und feinen Kapitellen. Er wurde vor einigen
Jahren mit Hilfe der Messerschmidt-Stiftung restauriert und zeigt sich heute in seiner barocken
Fassung.
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Schloss Rodeneck
Wo weiland Ritter weilen
Friedrich von Rodank hatte eine gute Nase, als er 1140 sein Schloß Rodenegg auf dieser Felsnadel
hoch über der Rienzschlucht erbauen ließ: es blieb uneinnehmbar und besticht heute noch durch
seine kraftvolle Schönheit. Einmalig ist auch der Freskenzyklus zur Iwein-Sage in der
Trinkstube des Schlosses, Anfang der 13. Jahrhunderts gemalt und erst 1972 wiederentdeckt.
Das Dorf Rodeneck liegt sonnig, breit und lebenswert am sanften Hang: stattliche Bauernhöfe,
gepflegte Gasthäuser, die freiliegende Kirche zwischen Dorf und Schloß und darüber jede Menge
Natur, Wiesen und Wälder bis zur weitläufigen Rodenecker Alm auf über 1800 m Höhe. Sie wandern,
steigen auf einen der sanften Gipfel und bewundern die mächtige Dolomitenbergwelt. Sie lassen
sich in einer der Almhütten bewirten und erleben schöne, ruhige Stunden bis zur Rückkehr in Ihr
Feriendorf Rodeneck. Im Winter ist die Rodenecker Alm ein wunderbares Langlaufgebiet, einsam,
sonnig, unvergleichlich schön.
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Schloss Welsperg
1167 ist Welsperg erstmals urkundlich als Burg nachgewiesen. In der Romanik des 12.
Jahrhunderts entsteht die Hauptburg, in der auslaufenden Gotik und beginnenden Renaissance
des 16. Jahrhunderts werden Erweiterungen angefügt.
Das älteste Element der Burg ist ohne Zweifel der ungewöhnlich hoch und schlank
wirkende Bergfried.
Heute wird die Burg vom Kuratorium Schloss Welsperg betreut.
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Schloss Felthurns
Die Schlossanlage aus dem 16. Jh. diente den Fürstbischöfen von Brixen bis 1803
als Sommersitz. Berühmt war der Hirschgarten des Schlosses. Wie in einem Lustschloss
waren auch ein riesiges Freigehege für Vögel und ein Fischteich angelegt. Als
besondere bilder/sehenswürdigkeiten gelten heute die Innenausstattung aus der Renaissance
mit Täfelungen, Einlegearbeiten, geschnitzten Portalen, Öfen und Fresken sowie die
Sammlung Südtiroler Kunstwerke des 15. bis 20. Jh.s, die in der Zwischenkriegszeit
vom staatlichen Denkmalamt gekauft oder beschlagnahmt und 1990 dem Land Südtirol
zurückgegeben wurden. Im Schreiberhaus des Schlosses ist das Heimatmuseum Feldthurns
mit einer Sammlung bäuerlicher und handwerklicher Gebrauchsgegenstände untergebracht.
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